
Gelatine
Was ist eigentlich Gelatine?
Da Gelatine außer Tryptophan alle essentiellen Aminosäuren enthält, ist sie aus ernährungsphysiologischer Sicht für den menschlichen Körper sehr wertvoll. Diese Eigenschaft wird verstärkt, wenn man die Gelatine zusammen mit einem Proteinträger, der Tryptophan enthält, einnimmt (z.B. Fleisch-Sülze). Weil in Gelatine kein Fett vorhanden ist, liegt ein hohes Maß an Verdaulichkeit vor.
Das natürliche und gesunde Lebensmittel hat eine ausgezeichnete Gelierkraft. Aber Gelatine kann noch viel mehr. Aufgrund ihres breiten Spektrums an Fähigkeiten wird sie in den unterschiedlichsten Industriezweigen für eine Vielzahl von Produkten eingesetzt.
Produkte
Ewald-Speisegelatine in Blatt- und Pulverform wird im Haushalt für Creme- und Obsttorten, Fruchtgelees, Cremespeisen und Sülzen verwendet. Der Bäcker und Konditor fertigt mit Ewald-Gelatine Torten und Kuchen, der Metzger Fleisch- und Wurstsülzen sowie Aspiks.
Gelatine findet Verwendung in der Fleisch-, Fisch- und Süßwarenindustrie und bei der Herstellung von Milchprodukten. Ewald-Gelatinehyrolysate werden zur Klärung von Obstsäften eingesetzt.
Komplettiert wird die Produktpalette durch Spezialfolien auf Gelatinebasis, die in der Fleischwarenindustrie zum Einwickeln von Schinken zum Einsatz gelangt.
Täglich werden weltweit riesige Mengen Speisegelatine verarbeitet, da Gelatine hervorragende Lebensmitteltechnologische und ernährungsphysiologische Eigenschaften besitzt. Sie verbessert auf natürliche Weise Konsistenz und Aussehen und hält Produkte länger frisch. Gelatine ist ein reines Lebensmittel und benötigt deshalb im Gegensatz zu vielen anderen Stabilisierungsmitteln keine E-Nummer. Sie besteht zu ca. 84% aus hochwertigem Protein, der Rest sind Wasser und Mineralsalze. Gelatine enthält 18 Aminosäuren, davon 9 der 10 essentiellen Aminosäuren. Gelatine selbst enthält weder Fett noch Kohlenhydrate und eignet sich deshalb besonders für diätische Produkte.
Diätetik

